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Katze 3 Wochen alt mit Immundefekt und verwurmt

Liebes Hempura Team,

in meinem Pferdestall wurde über Nacht im Spätherbst eine kleine Katze ausgesetzt. Viel zu früh von der Mutter getrennt. Sie war vermutlich erst 3 Wochen alt und vollkommen verwahrlost und verwurmt. Auch schien sie nicht gerade die besten Erfahrungen in ihrem bisher so kurzen Leben gemacht zu haben. Ich habe sie sofort zum Tierarzt gebracht, da nicht auszuschließen war, dass sie auch innere Verletzungen hatte. Der Bauch dieser kleinen Katze war vollkommen hart, gespannt und größer als die Katze selbst. Ein Bild des Grauens. Was wurde mit dieser Katze gemacht???? Beim Tierarzt dann die niederschmetternde Diagnose, mit der zu rechnen war: totale Verwurmung, Immunsystem nicht voll entwickelt, also ein heftiger Immundefekt (was von all den ganzen Diagnosen die schlimmste war – ein Kätzchen in diesem Alter, das ihr Leben lang immer anfällig bleiben würde) und natürlich die ganze Verwahrlosung.

Jetzt bekam sie zuerst einmal eine Entwurmung und viiiiiiiiiiiiiiiele Aufbauspritzen.

Ich nahm mich ihr an und nannte sie Lulu. Lulu habe ich mit nach Hause genommen und liebevoll aufgepäppelt, was sich als sehr schwierig herausstellte. Sie wollte nichts fressen und nichts trinken. Es war jedes Mal ein kleiner Kampf. Dann kam ich auf die Idee, ihr Katzenhanf in flüssiges, lauwarmes Wasser zu geben und siehe da, sie nahm es ohne Probleme auf. Von da an bekam sie mehrmals täglich kleine Mengen Katzenhanf in lauwarmes Wasser und in steigender Menge auch Fleisch. Lulu war begeistert und nahm schnell an Gewicht und Größe zu. Ihr Fell wurde nach ein paar Tagen bereits samtig weich und glänzte schön. Es ging ihr immer besser.

Da es jedoch draußen kalt und regnerisch war und der Winter vor der Tür stand, ließ ich sie bei mir zu Hause. An schönen Tagen durfte sie tagsüber mit in den Stall und nachts nach Hause. Seit Anfang März ist sie dann tags und nachts im Stall.

Trotz ihrer schweren Immunschwäche hält sie sich tapfer. Jedes Mal, wenn sie wieder schwächelt, bekommt sie Katzenhanf. Das hilft ihr immer.

 

Leider wurde dieses Aussetzen einer kleinen Katze zwei Jahre zuvor schon einmal praktiziert. Auch diese – Snowy – wurde schon nach 3 – 4 Wochen von ihrer Mutter getrennt und bei mir im Stall ausgesetzt. Sie war ebenfalls schwer krank. Lange Zeit konnte man nicht sagen, ob Snowy leben darf und kann. Auch sie durfte Monate lang bei mir zu Hause verbringen und aufgepäppelt werden. Auch sie hat eine sehr schwere Autoimmunerkrankung. Mit der Zeit hatten wir ihre Erkrankung so gut im Griff, dass auch sie im Stall Tag und Nacht verbringen durfte. Auch Snowy merkt man ihre Erkrankung nicht mehr an. Ab und an bekommt sie rote Augen und leichten Schnupfen und somit sofort Katzenhanf. Dann ist alles nach 2 – 3 Tagen überstanden.

 

Meine Katzen fressen den Katzenhanf sehr gerne, egal ob er sich im Wasser oder im Futter (auch in Verbindung mit Schleckpasten) befindet.

 

Viele Grüsse

Cordula Kienle

April 2013

www.pferdeheilpraktikerin-cordulakienle.de