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Bei Katzen immer für frisches Wasser sorgen

Eine zu geringe Wasseraufnahme kann zu Nieren- und Stoffwechselproblemen bei Katzen führen

Bei Katzen immer für ausreichend Frischwasser sorgen

Frisches Wasser sollte – besonders bei Katzen, die in erster Linie mit Trockenfutter ernährt werden – ständig zur freien Verfügung stehen. Katzen haben einen extrem feinen Geruchssinn. Wasser, welches bereits seit mehreren Stunden „abgestanden“ ist, trinken viele Katzen bereits nicht mehr, ebenso wie Wasser in nicht ganz sauberen Näpfen.

Wasserbehälter der Katze täglich reinigen

Deshalb sind Wasserbehälter regelmäßig (am besten täglich) gründlich zu reinigen und das Wasser am besten zweimal täglich zu erneuern. Denn Katzen, die zu wenig trinken, können leicht an Nierenproblemen und anderen Stoffwechselauffälligkeiten erkranken.

Auf Feuchtfutter umstellen, wenn Ihre Katze schlecht trinkt!

Samtpfötchen, die schlecht trinken, sollte man besser auf Feuchtfutter umstellen. Denn in der Natur trinkt der Wüstenbewohner Katze auch nur selten, nimmt jedoch über seine Nahrung den Großteil der erforderlichen Flüssigkeit auf.

Ohrmilben – lästige Plagegeister für Katzen

Nach Flöhen und Würmern, zählen Ohrmilden zu den häufigsten Parasiten, mit denen „Katzen“ zu kämpfen haben. Vor allem ältere Katzen sind vom Ohrmildenbefall oftmals stark betroffen. Leider ist es keine Seltenheit, dass ein von „Milben“ befallenes Ohr, von den Katzenbesitzern meist als „schmutziges Ohr“ abgetan wird.

Katzen haben oft viele Jahre Ohrmilben, jedoch merkt es fast niemand. Ist die Katze aber älter geworden und geschwächt, kann es zu einem „Ausbruch der Ohrmilben“ kommen. Dann ist das gesamte Ohr befallen und juckt fürchterlich. Eine echte Qual für das Tier.

Wenn Sie bemerken, dass sich Ihre Samtpfote oftmals an den Ohren kratzt und sie in der Ohrmuschel einen „braunen Talg“ bemerken, so handelt es sich wahrscheinlich um die lästigen Biester. Milben sind nicht nur unangenehm und quälend für die Katze. Es kann auch durch das ständige Kratzen (Verletzungen im Ohr durch die Krallen) zu einer schlimmen Ohrentzündung kommen.

Woher bekommt die Katze Ohrmilben?

Für uns Menschen sind Ohrmilben ungefährlich! Die Milben leben ausschließlich auf einem Wirt und werden von Tier zu Tier übertragen.

Wie erkennt man, dass die Katze Ohrmilben hat?

Heftiges und ständiges Kopfschütteln, sowie oftmaliges kratzen am Ohr sind ein mögliches Zeichen für Ohrmilbenbefall. Eine braun/schwarze Substanz belegt vor allem die Ohrmuschel, aber auch den Gehörgang. Im akuten Fall kann sogar das Innenohr befallen sein. Bei dieser bräunlichen Substanz, handelt es sich um die Milben und ihre Ausscheidungen. Sollten Sie also bei Ihrer Katze ähnliche Substanzen im Ohr bzw. Gehörgang bemerken, suchen Sie bitte einen Tierarzt auf. In jedem Fall ist eine gründliche Abklärung von Nöten um dem Tier unangenehmes Leid zu ersparen.

Warum sind Ohrmilben für die Katze gefährlich?

Oft verläuft ein Ohrmilbenbefall bei Katzen symptomlos. Sie merken es kaum, dass Ihre Katze Ohrmilben mit sich trägt. Doch plötzlich kommt der Tag, an dem die Samtpfote ständig mit dem Kopf schüttelt und sich stark an den Ohren kratzt. Doch dann sind die Milben in den meisten Fällen schon stark verbreitet, bzw. ein durch kratzen hervorgerufene Ohrenentzündung entstanden. Eine einfache Ohrreinigung hilft in diesem Fall nicht mehr.

Ab zum Tierarzt!

Wie kann man Ohrmilben bei Katzen bekämpfen?

Der Tierarzt wird Ihrer Katze entweder eine Salbe oder Tropfen verabreichen. Die Behandlung dauert im Normalfall bis zu drei Wochen. Üblicherweise werden dem Tier bis zu zweimal täglich die Ohren eingetropft (bekanntes Mittel „Stronghold“). Nach dem „Einträufeln ins Ohr“, sollte man die Ohrmuschel ein wenig massieren um das Mittel möglichst überall im Ohr zu verteilen. Anschließend empfiehlt sich eine gründliche Ohrenreinigung um Milben und deren Ausscheidungen zu entfernen. Doch Vorsicht! Verwenden Sie bitte keine Wattestäbchen, denn die Verletzungsgefahr, bei einem plötzlichen Bewegen des Tieres, wäre zu groß. Am besten eignet sich ein Taschentuch!

In der Theorie hört sich die Behandlung von Milben nicht all zu schwierig an. Allerdings ist das Umsetzen in die Praxis meist nicht so einfach, da der „Mieze“ die Ohrenbehandlung meist gar nicht in den Kram passt.

In diesem Fall brauchen Sie Hilfe um das Kätzchen, trotz Widerstand, zu behandeln! Lassen Sie sich nicht entmutigen und helfen Sie dem Tier die lästigen Biester so schnell wie möglich los zu werden. Am Ende wird Ihnen die Katze danken.